Startseite | Michael, und jetzt..? | Kontakt | Impressum | Datenschutz
Sie sind hier: Startseite » und jetzt....Stefanie

und jetzt...Stefanie

Jahrelang haben Michaels Gedanken...

..uns Anregungen, Mut und Hoffnung gebracht, uns aber auch zum Nachdenken angeregt. Sein plötzlicher Tod hinterlässt Trauer, aber es wäre nicht Michael gewesen, wenn er nicht auch hier bereits vorgesorgt hätte. Mit Stefanie Seidensticker aus Paderborn gibt er sein Gedankengut zusammen mit Stefanies Gedanken an uns weiter. Es war Michaels Wille, den Freundeskreis weiter mit "und jetzt" zu begleiten und Stefanies Wunsch, Michaels Erbe hier weiter zu führen.

So freuen wir uns auf die neuen gedanklichen Impulse und geben die Seite weiter an Stefanie.

Und jetzt...Stefanie

Die Weisen aus dem Morgenland beobachten aufmerksam den Nachthimmel und erkennen dabei den wegweisenden Stern. Man war ja angewiesen auf die Sterne, wenn man unbekannte Wege einschlagen wollte.

Der als witziger Dichter bekannte Wilhelm Busch hat ein tiefsinniges Gedicht geschrieben:

„Hätt‘ einer auch fast mehr Verstand
als die drei Weisen aus dem Morgenland.
Er wär wohl nie, dem Sternlein nachgereist wie sie;
dennoch, wenn nun das Weihnachtsfest
seine Lichtlein wonniglich scheinen lässt,
fällt auch auf sein verständig Gesicht,
er mag es merken oder nicht,
ein freundlicher Strahl:
Des Wundersterns von dazumal.“

„Und der Stern, den sie hatten ausprägen sehen, zog vor ihnen her bis zu dem Ort,
wo das Kind war; dort blieb er stehen.“  Mt 2,9

Das Licht - ein freundlicher Strahl - dem WunderStern hinterher ziehen, bis zu dem Ort wo das Kind war. 

Aber gab es diesen Stern tatsächlich?
Dazu wurden schon verschiedene Erklärungsversuche unternommen. 

Ein Aufbruch ins Ungewisse, eine Reise mit vagem Ziel.

Die Sterndeuter waren Heiden. 

Mag es ein rein mythologisches Verkündigungszeichen gewesen sein. 

Das, was am Himmel zu sehen war, es war ein Zeichen, ein von Gott geschaffenes Zeichen, das Menschen ganz zielstrebig und sehr souverän zu dem Kind in der Krippe führte.

Das hat doch wohl etwas Magisches an sich. Ein heilbringendes Zeichen am Horizont. 

Die Reise zum Kind hat die Sterndeuter verändert.
Begeistert traten sie den Rückweg an - sie gingen auf einem anderen Weg heim in ihr Land um die Frohe Botschaft umzusetzen in Wort und Tat.

Christus Mansionem Benedicat - Christus segne dieses Haus.

Die Sternsinger, die in unseren Gemeinden in diesen Tagen von Haus zu Haus gehen, halten die Erinnerung an das himmlische Licht, das der Welt ihr Leben gibt, wach. Wir sind gesegnet.

Für jeden von uns leuchtet ein Stern.

Wenn du versuchst, so zu leben,
wie Gott dich gemeint hat,
wenn du dein ursprüngliches Bild
in dieser Welt sichtbar werden lässt,
dann trägst du dazu bei,
dass diese Welt heller und Heiler wird.

Wenn wir miteinander so leben,
wie Gott es uns zutraut,
dann werden wir immer mehr
die Nacht dieser Welt erleuchten
und zu Lichtträgern der Hoffnung werden.

Dort wo du lebst,
leuchtet dann mitten in der Nacht ein Stern,
auch wenn er noch so klein ist.
Aber dieser eine Stern verwandelt die Nacht.   Anselm Grün

Es lohnt sich nach dem Stern zu schauen und immer wieder anzuhalten auf meinem Weg.
Nicht zu schnell über die Dunkelheit in meinem Leben hinweg schauen.
Der Stern lenkt meinen Blick von oben nach unten. 

Gott ist auch im Kleinen und Kleinsten lebendig und kommt mir ganz nah in jedem Jahr und an jedem Ort, im Hier und Jetzt - heute und morgen.

Schließen wir uns den „Heiligen Drei Königen“ an. 
Wir sind eingeladen uns auf den Weg zu machen. Der Stern zieht vor uns her … 

Eine gesegnete Woche
Stefanie