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und jetzt...Stefanie

Jahrelang haben Michaels Gedanken...

..uns Anregungen, Mut und Hoffnung gebracht, uns aber auch zum Nachdenken angeregt. Sein plötzlicher Tod hinterlässt Trauer, aber es wäre nicht Michael gewesen, wenn er nicht auch hier bereits vorgesorgt hätte. Mit Stefanie Seidensticker aus Paderborn gibt er sein Gedankengut zusammen mit Stefanies Gedanken an uns weiter. Es war Michaels Wille, den Freundeskreis weiter mit "und jetzt" zu begleiten und Stefanies Wunsch, Michaels Erbe hier weiter zu führen.

So freuen wir uns auf die neuen gedanklichen Impulse und geben die Seite weiter an Stefanie.

Und jetzt...Stefanie

      In Erinnerung an 

        P. Michael Rohde C.PP.S.

         *29.12.1965   +17.06.2018



Am 17. Juni 2018 - vor zwei Jahren - starb Michael.

Sein Grab - bewachsen mit Lavendel und Rosen Sträuchern.

In der Symbolik bedeutet Lavendel Abwehr und Schutz, Unversehrtheit, Reinheit, Demut und Stille. 

Die Rosen symbolisieren Zeit und Ewigkeit, Leben und Tod. 

Ihre zarten Knospen sind noch verschlossen.

Sein Grabstein - ein strahlendes Kreuz. 

Das Kreuz ist Gottes Kraft! 

Darauf hat Michael vertraut und sein Leben ausgerichtet.

Gott spricht sein Ja im Kreuz Jesu und in der Botschaft vom Kreuz. 

Diese Zusage trägt auch uns.

In diesem Leben leitet uns ein mitfühlender, barmherziger Gott, der die Kreuze unseres Lebens kennt.

An ihn dürfen wir uns wenden, ihm dürfen wir uns anvertrauen und unser Gebet schicken.

Still ist es auf dem Friedhof. Die Sonne scheint. 

Es ist nur ein kurzer Weg bis zum Grab. Ich zünde eine Kerze an. 

Das ewige Licht - ein Zeichen der Gegenwart Gottes. 

„Deine Sonne wird nicht mehr untergehen und dein Mond nicht den Schein verlieren; denn der Herr Ist dein ewiges Licht, zu Ende sind die Tage deines Leides.“Jes 60,20

Gütiger Gott, du bist die Auferstehung und das Leben. 

In deine Hände empfehle ich Michael. Ich bin dir dankbar für all das Gute, 

mit dem du ihn in seinem irdischen Leben beschenkt hast 

und für das Gute, das ich durch ihn erfahren durfte. 

Du hast ihn aufgenommen und ihm Heimat bei dir gegeben.

Gib mir die Kraft deiner Liebe, die stärker ist als der Tod und führe mich, 

mit all unseren Verstorbenen zum neuen und ewigen Leben. Amen.

Michael erzählte mir gerne die Geschichte von den „Spuren im Sand“. 

Ich möchte sie uns heute mitgeben auf den Weg durch die neue Woche.

Eines Nachts hatte ich einen Traum:

Ich ging am Meer entlang mit meinem Herrn.

Vor dem dunklen Nachthimmel

erstrahlten, Streiflichtern gleich,

Bilder aus meinem Leben.

Und jedes Mal sah ich zwei Fußspuren im Sand,

meine eigene und die meines Herrn.

Als das letzte Bild an meinen Augen

vorübergezogen war, blickte ich zurück.

Ich erschrak, als ich entdeckte,

daß an vielen Stellen meines Lebensweges

nur eine Spur zu sehen war.

Und das waren gerade die schwersten

Zeiten meines Lebens.

Besorgt fragte ich den Herrn:

"Herr, als ich anfing, dir nachzufolgen,

da hast du mir versprochen,

auf allen Wegen bei mir zu sein.

Aber jetzt entdecke ich,

daß in den schwersten Zeiten meines Lebens

nur eine Spur im Sand zu sehen ist.

Warum hast du mich allein gelassen,

als ich dich am meisten brauchte?"

Da antwortete er: "Mein liebes Kind,

ich liebe dich und werde dich nie allein lassen,

erst recht nicht in Nöten und Schwierigkeiten. Dort, wo du nur eine Spur gesehen hast, da habe ich dich getragen."             M. Fishback Powers

Herzliche Grüße 

Stefanie