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und jetzt...Stefanie

Jahrelang haben Michaels Gedanken...

..uns Anregungen, Mut und Hoffnung gebracht, uns aber auch zum Nachdenken angeregt. Sein plötzlicher Tod hinterlässt Trauer, aber es wäre nicht Michael gewesen, wenn er nicht auch hier bereits vorgesorgt hätte. Mit Stefanie Seidensticker aus Paderborn gibt er sein Gedankengut zusammen mit Stefanies Gedanken an uns weiter. Es war Michaels Wille, den Freundeskreis weiter mit "und jetzt" zu begleiten und Stefanies Wunsch, Michaels Erbe hier weiter zu führen.

So freuen wir uns auf die neuen gedanklichen Impulse und geben die Seite weiter an Stefanie.

Und jetzt...Stefanie

Meine KreuzMeditation

Seine Kraft ist am Ende
müde und erschöpft.
Die Last ist untragbar.

„Vater, vergib ihnen;
denn sie wissen nicht, was sie tun.“ Lk 23, 34
Eines der letzten sieben Worte.
Vergebung erbitten.

Wehrlos angeklagt - ausgeliefert - ausgelacht.
Die letzte Würde genommen.

Ein Leidensweg. Den Tod vor Augen.

„Eli, Eli, lama asabatani
-Mein Gott, mein Gott, warum hast du
mich verlassen?“
Verzweiflung - tiefste Erniedrigung.

Gott hat ihn nicht verlassen. Er ist da.
Über das Tal des Todes eine Brücke geschlagen.

Hier bin ich.

Es ist vollbracht. Es ist vollendet.

„Vater in deine Hände lege ich meinen Geist.“ Lk 23, 46
In der Todesstunde - Gebet des Vertrauens.
Eine letzte Botschaft.

Die Tränen - der Schmerz des Abschieds.
Eine Dornenkrone.
Nicht weinen. Es ist Gottes Wille.
Loslassen und annehmen.

Leblos am Kreuz. Durchkreuzt.
Die Arme gen Himmel gestreckt.
Die Augen geschlossen - den Kopf gesenkt.

In die Hände des Vaters gegeben.
Im Sterben nicht einsam.

Erlöst!
Das Leben übergeben in Gottes Hand.
Da berühren sich Himmel und Erde.
Gott ruft zum neuen Leben.

„Meine Hoffnung und meine Freude,
meine Stärke, mein Licht,
Christus meine Zuversicht,
auf dich vertrau ich und fürcht mich nicht.“ GL 365

Es ist die rettende Macht des Kreuzes.
Sie wird zur Quelle der Freude und Zuversicht.
Wir haben eine Hoffnung.
Durch die Dunkelheit zum Licht. Ankunft!

Für uns Christen darf die Karwoche eine Verknüpfung zur Lebensgeschichte Jesu sein
und ist auch ein WegZeichen unseres Lebens.
Eine Herausforderung für unseren Glauben und unsere Hoffnung.
Gottes Liebe bleibt nicht bei Leid und Tod stehen. Sie ruft zum Leben.
Ein Moment des glaubenden Vertrauens über den Karfreitag hinaus.

„Denn dies hat Gott uns zugesagt: Wer an mich glaubt, sei unverzagt,
weil jeder meinem Schutz erfährt; und wer mich anruft, wird erhört.
Ich will mich zeigen als sein Gott, ich bin ihm nah in jeder Not.
Des Lebens Fülle ist sein Teil, und schauen wird er einst mein Heil.“ nach Ps 91

Eine ganz gesegnete Karwoche wünsche ich euch.

Stefanie