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und jetzt...Stefanie

Jahrelang haben Michaels Gedanken...

..uns Anregungen, Mut und Hoffnung gebracht, uns aber auch zum Nachdenken angeregt. Sein plötzlicher Tod hinterlässt Trauer, aber es wäre nicht Michael gewesen, wenn er nicht auch hier bereits vorgesorgt hätte. Mit Stefanie Seidensticker aus Paderborn gibt er sein Gedankengut zusammen mit Stefanies Gedanken an uns weiter. Es war Michaels Wille, den Freundeskreis weiter mit "und jetzt" zu begleiten und Stefanies Wunsch, Michaels Erbe hier weiter zu führen.

So freuen wir uns auf die neuen gedanklichen Impulse und geben die Seite weiter an Stefanie.

Und jetzt...Stefanie

Fünfzig Tage nach Ostern erwarten die Jünger den Beistand und Tröster - Gottes Heiligen Geist. Pfingsten!

„Komm Schöpfer Geist, kehr bei uns ein,

Besuch das Herz der Kinder dein:

die deine Macht erschaffen hat,

erfülle nun mit deiner Gnad.“

Vor zwei Jahren habe ich mit Pater Michael die Pfingsttage in Bad Pyrmont verbracht. Ein Kurort, nicht weit von Paderborn und Neuenheerse entfernt.

Der gemeinsam besuchte Gottesdienst, Pfingstsonntag, in der Pfarrkirche St. Georg ist mir in Erinnerung geblieben.

Der Pastor, erzählte in seiner Predigt von einer Reise, die er mit einer Jugendgruppe zu Pfingsten gemacht hatte. Der Bus hatte unterwegs eine Panne, die Reise musste unterbrochen werden. Es schien zunächst als könne die Fahrt nicht fortgesetzt werden. Die Situation gerät außer Kontrolle. Nichts lief mehr wie geplant. Die Reparatur des Busses stellte sich als schwierig dar. Dann kam ganz unverhofft Hilfe von einer nahegelegenen, kleinen Werkstatt. Eine Reparatur war möglich mit dem vorhandenen Ersatzteil. 

Der Pastor war sich sicher - das war der Heilige Geist. „Unsere Hilfe schickte der Himmel.“ 

Das Wirken des Hl. Geistes wurde allen, die an dieser Reise teilgenommen haben, erfahrbar.

In der Pfingsterzählung der Apostelgeschichte geriet auch etwas außer Kontrolle. Die Jünger haben die Kontrolle verloren. Ein Brausen vom Himmel, feurige Zungen und die Jünger, die sich vorher voller Angst zurückgezogen hatten, gehen nach draußen. Sie fühlen sich wieder lebendig. Gott übernimmt die Kontrolle und es eröffnen sich neue Perspektiven. Nach einem Sturm und Feuer ist nichts mehr wie es war. 
 

„O Schatz der siebenfältig ziert,

O Finger Gottes, der uns führt,

Geschenk, vom Vater zugesagt,

du, der die Zungen Reden macht.“

Die Gaben des Heiligen Geistes sind vielfältig.

Der Heilige Geist wirkt als Geist des Lebens in uns. Er ist immer spürbar, wo es ums Lebendige geht. Spürbar dort, wo wir Freude und Glück erfahren. Wir sehen ihn nicht, können aber sein Wirken spüren.

In besonders schweren Zeiten unseres Lebens können wir Trost erfahren. 

Der Heilige Geist tröstet. Wir erfahren Beistand.

Ganz unerwartet gibt es Ereignisse, Begegnungen, die uns Kraft schenken. 

Manchmal sind es die einfachen Dinge, die Hoffnung und den Glauben geben, dass hellere Tage kommen werden.

„Der du der Tröster wirst genannt,

vom höchsten Gott ein Gnadenpfand,

du Lebensbrunn, Licht, Lieb und Glut,

der Seele Salbung höchstes Gut.“

Wenn wir sehen, wie der Heilige Geist bei Jesus und vielen Menschen wirkt, dann kann in uns die Sehnsucht wachsen, Ähnliches selbst zu erleben.

Der Heilige Geist will Neues schaffen und bewirken in unserem Leben. 

Lassen wir uns darauf ein. 

Bitten wir um Hilfe.

„Den Vater auf dem ew‘gen Thron,

lehr uns erkennen und den Sohn;

dich, beider Geist, sei‘n wir bereit

zu preisen gläubig alle Zeit.“.  
 

Bitten wir um die Gaben des Heiligen Geistes. Sie eröffnen uns neue Perspektiven.

Weisheit

Stärke

Erkenntnis

Einsicht

Rat

Frömmigkeit

Gottesfurcht

Ich wünsche uns pfingstliche Begeisterung.

Es steht uns sicher ganz gut, dem Himmel zu vertrauen -

"mit seiner Kraft zu jeder Zeit."

Stefanie