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Chronologisch

…und jetzt ?

Eine Frage die ich mir in meinem Alltag eigentlich ganz oft problemlos beantworten kann.
Wenn ein Termin dem anderen folgt – da ist klar was kommt, wie es planmäßig weitergeht – Stunde um Stunde.

…aber jetzt ?

Werden plötzlich Pläne durchkreuzt – ganz unverhofft und außerplanmäßig.
Es heißt Abschied zu nehmen von einem geliebten Menschen. Das Leben steht still und es kommt das Gefühl auf, den Boden und Halt unter den Füßen zu verlieren. Die Nacht wird zum Tag. P.Michael Rohde CPPS ist uns nach kurzer schwerer Krankheit vorausgegangen in das ewige Leben.

Der Abschied tut mir weh!

Dem Abschiedsschmerz kann ich nicht entrinnen – ich muss ihn aushalten – meiner Trauer Zeit und Raum geben.
Mit Michael durfte ich eine wunderbare Zeit erleben.

Unsere PilgerWege-unsere Gottesdienstbesuche-die vielen Gespräche über Gott und die Welt-sein herzerfrischendes Lachen-seine ermutigende Art-der vertrauensvolle Umgang miteinander-unsere Freundschaft-geteilte Freude-geteiltes Leid besonders in den vergangenen Wochen und auch alle Zuwendung und Nähe-fehlen mir.

Lieber Michael,
du bist am Ziel deiner PilgerReise- Zuhause- angekommen.
Mögest du nun das Geheimnis deines Glaubens erfahren.
Ich bin dankbar für die uns geschenkte Freundschaft.
Bis wir uns wiedersehen halte Gott dich fest in seiner Hand.
Es ist nicht das Ende sondern der Beginn eines neuen Weges. Sei Gott befohlen!

Im Vertrauen auf Gottes Hilfe dürfen wir unseren PilgerWeg des Lebens weiter gehen.

ER lässt uns nicht allein.

…und jetzt ?
Darf ich mich erst einmal vorstellen.

Mein Name ist Stefanie Seidensticker. Ich bin 42 Jahre alt und lebe mit meiner Familie in Paderborn.

Durch meine Freundschaft zu Michael gehörte ich zum Leserkreis seiner Gedanken und Impulse hier auf der Freundeskreis Homepage.
In Erinnerung und im Gedenken an Michael möchte ich das Ritual geteilter Gedanken gerne aufrechterhalten und weiterführen. Es ist ganz sicher in seinem Sinne!

Ich hoffe, dass mein Betrag zu einem lebendigen Kontakt hilft und freue mich auch über Rückmeldungen und Anregungen.

Gott, der dich wahrnimmt,
lasse zu deiner Erfahrung werden,
was er Dir zugesagt hat.

Bei Dir zu sein in Angst und Unsicherheit
zu Dir zu stehen
in Ausweglosigkeit und Verlassenheit,
Dich zu trösten, wenn Du bekümmert bist,
Deine Bedürftigkeit zu Herzen zu nehmen,
was immer auf Dir lastet.

Er schenke Dir,
was Du Dir selbst nicht geben kannst:
Wachsendes Vertrauen
mitten in den Widersprüchen des Lebens.

Antje Sabine Naegli

Auf Gottes Zusage vertrauend wünsche ich uns allen eine ganz gute Woche.

Stefanie

Manchmal kann ich mich nur wundern …

… über unvorhersehbare Ereignisse
… über wundersame Begegnungen
… über wunderbare Menschen
… über das Leben
… über mich selbst.

Manchmal begegnen mir Wunder!

Aus dem Markus Evangelium wurde am gestrigen Sonntag gleich von zwei Wunderheilungen Jesu erzählt. (Mk 5 21-43)

Zwei ganz unterschiedliche menschliche Schicksale begegnen uns dort, die bei näherer Betrachtung in ihrer Aussage zusammengehören.

Eine Begegnung zwischen Jesus und einer Frau, die seit zwölf Jahren an Blutfluss leidet.
Ihre Suche nach Heilung blieb erfolglos. Aufgrund ihrer Erkrankung lebte sie am Rande der Gesellschaft. In ihrer Verzweiflung, mit großem Mut begibt sie sich in das Gedränge einer Menschenmenge die sich um Jesus versammelt hat.
Sie vertraut und hofft auf die Wundermacht Jesu.
Die Berührung seiner Kleider bringt Heilung. Sie glaubt daran und es ist Jesus, der ihr zusagt: „Dein Glaube hat dich gesund gemacht.“

Weiter wird erzählt von Jairus, der Jesus um Hilfe bittet für seine schwerkranke, sterbende Tochter. Jesus wird für ihn zur letzten Hoffnung.
Mit der Nachricht vom Tod des Mädchens spricht Jesus zu Jairus: „Sei ohne Furcht, glaube nur!“.
Er erlebt wie Jesus seiner Tochter das Leben wieder schenkt. Die Rückkehr ins Leben-ein Zeichen des neuen Lebens das auch uns im Tode geschenkt wird. Vom Tod zum Leben.

In beiden Heilungsgeschichten ist entscheidend der Glaube an den Gott der Leben ist und Leben schenkt.
Das gläubige Vertrauen auf Jesus führt vom Tod zum Leben, von der Ausgrenzung zur Gemeinschaft, heraus aus Angst und Verzweiflung und schenkt Heilung.

Der Evangelist Markus gestaltet die beiden Wundererzählungen als Glaubensgeschichten.
Für uns können sie eine Herausforderung sein und zum Auftrag werden.

Wir dürfen an die bedingungslose Liebe, die Gott uns schenkt glauben und an diesem Glauben festhalten.
Wir dürfen uns an Ihn wenden auch und gerade dann, wenn wir in einer scheinbar ausweglosen Situation sind. Gott lässt uns nicht fallen. Wir sind Teil seiner Gemeinschaft.
Er wendet sich uns zu, bedingungslos! Gott lässt wunderbares an uns geschehen.

Bleiben wir unserem Auftrag auf der Spur! Halten wir fest am Glauben und vertrauen wir seinem Zuruf:“ Fürchte dich nicht, glaube nur!“ (Mk 5,36)

Ich wünsche uns allen in dieser Woche und darüber hinaus, kleine und große Wunder und heilsame Begegnungen.


Stefanie

Es war der gewohnte Blick heute in den Kalender, der auf meinem Schreibtisch liegt.
Das Kalenderbuch ist mittig aufgeschlagen. Halb-Zeit!
Wir sind angekommen in der Mitte des Jahres. Hinter uns liegt die erste Jahreshälfte
gefüllt mit
… Arbeits-Zeit
… Frei-Zeit
… Aus-Zeit
… Lebens-Zeit

„Alles hat seine Stunde. Für jedes Geschehen unter dem Himmel gibt es eine bestimmte Zeit.“ (Koh 3,1) – so lesen wir im Buch Kohelet.

Zeit vergeht, ob wir etwas tun oder nicht. Niemand kann sich der Zeit entziehen, sie ist immer auch ablaufende Lebenszeit-brüchig und begrenzt.
Wenn wir jetzt zurückdenken an vergangene Tage und Wochen, spüren wir wie uns die Zeit davonläuft – sie kann ganz plötzlich zu Ende sein – unsere Lebenszeit.

Halb-Zeit-Pause gehört, wenn wir an die Fußball Weltmeisterschaft denken, zu jedem Spiel. Dann ist sie endlich da, die ersehnte Pause. Zeit um auszuruhen, Kraft zu sammeln und zu reflektieren. Mit ihr kommt die Zeit der Neuausrichtung für die zweite Halbzeit des Spiels-ein Ziel setzen, einen Plan verfolgen, Strategien anpassen oder auch neu aufstellen.

Auch in unserem Leben gibt es immer wieder Halb-Zeiten / Halb-Zeit-Pausen.
Wir dürfen zurückschauen auf das was war und uns Zeit nehmen um auszuruhen, mitten in der Geschwindigkeit unseres Alltags. Was war das wissen wir und dürfen uns daran erinnern.

„Ein Europäer wollte von einem chinesischen Weisen wissen, welches der Unterscheid ist zwischen einem westlichen und östlichen Menschen. Der Chinese antwortete:“Ihr lasst euch ständig hetzen und nehmt euch keine Zeit zu leben.“ Als der Fremde dies näher erklärt haben wollte, meinte der Weise:“Wenn du am Morgen aufwachst, planst du schon. Statt in Ruhe zu frühstücken isst du dein Frühstück unterwegs. Während du gehst, bist du schon in Gedanken bei der Arbeit. Dort denkst du schon an den Feierabend, am Abend wartest du auf den nächsten Tag, am Wochenanfang sehnst du schon das Wochenende herbei… .“
„Und wie machst du es?“ unterbrach der Europäer den Weisen.“Wenn ich aufwache am Morgen, bin ich dankbar, dass mir ein neuer Tag geschenkt ist. Wenn ich mich an den Tisch setze, genieße ich den Geschmack der Speisen. Wenn ich mich auf den Weg mache, lasse ich mir Zeit und bin neugierig, wer mir alles begegnet. Und wenn ich einen Freund treffe unterwegs, dann plaudern wir ein wenig. Wenn jemand meine Hilfe und meine Zeit braucht, dann bleibe ich stehen und nehme mir die Zeit… . Ich kann mich nicht beklagen: Ich habe immer Zeit für das Wichtigste: Zeit zum Leben- für mich und andere!“

Wir machen uns jetzt auf den Weg in die zweite Halb-Zeit dieses Jahres, richten unseren Blick nach vorne.
Was kommen wird, das wissen wir nicht.
Und doch dürfen wir vertrauensvoll in die Zukunft blicken.
Unser Weg geht weiter – Zeit wird uns geschenkt. Sie ist etwas Kostbares – ein Geschenk des Lebens – ein Geschenk Gottes. Alles, was Gott schenkt, ist uns gegeben, damit wir es
mit anderen teilen.
ER nimmt sich auch Zeit für uns – führt uns durch die Zeit.
„Gott selbst ist es, der zu seiner Zeit alles recht macht.“ (Koh 3,11) – darauf dürfen wir vertrauen.

Vielleicht kann es für uns zum Ritual werden, regelmäßig Pausen einzulegen – Zeit zu verschenken.

Ich wünsche uns allen, dass wir es schaffen, hin und wieder stehen zu bleiben und innezuhalten – wenn nicht jetzt, wann dann?!

Mit ganz herzlichen Grüßen zur zweiten Halb-Zeit

Stefanie

„Mach dich bereit. Brich auf.
Schau nicht zurück.
Denn deine Zeit ist da.

Halte deine Augen offen unterwegs.
Verborgene Zeichen warten schon auf dich.
Verschließ die Ohren nicht.

Nur in der Stille ruft die Stimme
zärtlich deinen Namen.
Wer ruft?

Geh einfach mit!
Du wirst es unterwegs erfahren.“ aus Pilgerheft „Unterwegs“
Für viele von uns beginnen in diesen Wochen die Ferien.

UrlaubsZeit – AusZeit - wir brechen auf – machen uns auf den Weg.
Wir suchen Ruhe und Erholung.

„Kommt alle zu mir, die ihr euch plagt und schwere Lasten zu tragen habt.
Ich will euch Ruhe verschaffen! (Mt 11,28)

Eine Einladung zum Aufatmen.
Jesus steht mit offenen Armen da – er wendet sich mir zu.

Ich darf meine Lasten zu Ihm bringen
… die Alltagsroutine die sich eingeschlichen hat
… die Sorge um Menschen die mir anvertraut sind
… das Leiden einer Krankheit mit der ich leben muss
… die Trauer um einen geliebten Menschen, dessen Nähe mir fehlt
… die Angst vor dem was die Zukunft bringt
... und die Verantwortung die ich im Beruf zu tragen habe …

Jesus will uns stärken. Er wird für uns zur Quelle
aus der wir neue Kraft schöpfen können und mit der sich alle Mühen und Lasten leichter tragen lassen.

Verschaffen wir uns Ruhepausen im Alltag – zwischendurch mal ganz kurz – oder jetzt
in der Ferienzeit einfach mal etwas länger.

P. Michael und ich hätten uns in diesen Tagen auf den Weg gemacht.

Den Spuren des hl. Franz von Assisi folgend, wollten wir den Franziskusweg pilgern.

Der Weg verbindet Orte an denen der Heilige gelebt und gewirkt hat.
So manche Wanderwege sind wir gegangen, im gleichen Schritt und Tempo.
Zuletzt durch die Wälder von Bad Pyrmont, wo Michael seine Reha Maßnahme begonnen hatte.

Wir wollten gehen - wohin der Weg uns führt.

Den Alltag hinter uns lassen – mit leichtem Gepäck – aufatmen - mutig vorwärts - mit offenen Augen - unserem Ziel entgegen!

Nun bleibt mein Rucksack stehen.

Solange, bis ich eines Tages gehen kann –„unseren Weg“.
Michael wird da sein – mitgehen – an meiner Seite.

„Es war einmal ein Mann, der beschloss, seinen Schatten hinter sich zu lassen.
Er sagte sich: „Ich laufe ihm einfach davon.“
So stand er auf und lief los. Aber jedes Mal, wenn er seinen Fuß aufsetzte,
folgte ihm sein Schatten mühelos. Er dachte sich: „Ich muss schneller laufen!“
Also lief er schneller und schneller; er lief so lange, bis er tot zu Boden sank.

Wäre er nur in den Schatten eines Baumes getreten,
so wäre er seinen eigenen Schatten
losgeworden – aber darauf kam er nicht.“ aus „Herzensruhe“ Anselm Grün

Ich wünsche uns, dass wir „aufatmen können“ und uns „auf den Weg machen“ – ohne davon zu laufen – ganz langsam

… und vor allem mit Gottes Segen im Gepäck.

Stefanie

Die schönen Momente im Leben festhalten – das möchte ich ganz oft.

Wenn ich unterwegs bin auf meinen Wanderungen, begleitet mich meine Kamera.
Immer wieder entdecke ich ganz schöne Motive. Die Natur ist voll davon.
Ich schaue auf das was mich fasziniert und mein Herz berührt. Ein kurzer Augen-Blick.
Bilder des Augenblicks lassen später Erinnerungen lebendig werden.
Ich trage sie aber vor allem mit mir auch in meinem Herzen.

Ich erlebe Begegnungen im Alltag, die sich einprägen.
Augenblicke mit Menschen, die mir ganz wertvoll sind, die mich verzaubern
und die ich festhalten möchte.
Da wird dann Zeit zur Ewigkeit – ich möchte, dass sie niemals endet.

Die Toten Hosen singen davon in ihrem Lied:

“ An Tagen wie diese, wünscht man sich Unendlichkeit,
an Tagen wie diese, haben wir noch ewig Zeit,
wünsch ich mir Unendlichkeit.“

Unendlichkeit
für einen Augenblick.
Ganz auskosten möchte ich ihn. Er ist einmalig und einzigartig.

Kairos ist im griechischen der Augenblick. Die wundervolle Zeit, die Gott uns schenkt.
Christus sagt von dieser Zeit:“Sie ist erfüllt.“
Kairos ist die gelebte Zeit – der richtige Augenblick.
Wenn ich ihn auskoste, dann lebe ich ganz in der Gegenwart. Das „Jetzt“ kann mich verwandeln – es hinterlässt eine Spur, der ich in meiner Erinnerung folgen darf.
Die Gegenwart kann ich prägen und bestimmen.

„Siehe jetzt ist sie da die Zeit der Gnade, siehe jetzt ist sie da, die Zeit des Heils“.
So schreibt es Paulus zu den Fragen vor denen die Christen seiner Zeit damals standen.
Kairos ist das „Jetzt“ – der ganz besondere Augenblick.

Gott schenkt uns diesen Augen-Blick. Er richtet seinen Blick auf uns - er ist bei uns.

„Es war einmal ein Bauer, der steckte jeden Morgen eine Handvoll Bohnen
in seine linke Hosentasche.
Immer, wenn er während des Tages etwas Schönes erlebt hatte,
wenn ihm etwas Freude bereitet oder er einen Glücksmoment
empfunden hatte, nahm er eine Bohne aus der linken Hosentasche
und gab sie in die rechte.

Am Anfang kam das nicht so oft vor.
Aber von Tag zu Tag wurden es mehr Bohnen,
die von der linken in die rechte Hosentasche wanderten.
Der Duft der frischen Morgenluft, der Gesang der Amsel auf dem Dachfirst,
das Lachen seiner Kinder, das nette Gespräch mit einem Nachbarn –
immer wanderte eine Bohne von der linken in die rechte Tasche.

Bevor er am Abend zu Bett ging,
zählte er die Bohnen in seiner rechten Hosentasche.
Und bei jeder Bohne konnte er sich an das positive Erlebnis erinnern.
Zufrieden und glücklich schlief er ein –
auch wenn er nur eine Bohne in seiner rechten Hosentasche hatte.“

Augenblicke wie diese" bewahren wir sie im Herzen - dort haben sie den
richtigen Platz.

Eine ganz gute Woche

Stefanie

Der hl. Liborius war Bischof von Le Mans.
Nach Überlieferung berichtet man von einer langen segensreichen Tätigkeit und
mehreren Wunderheilungen.
Nach seinem Tod wurden seine Reliquien im Jahre 836 dem Bischof Badurad
von Paderborn überlassen.
Er wollte damit den noch ungefestigten christlichen Glauben in seinem
jungen Bistum stärken.

Die Prozession, die von Zeichen und Wunderheilungen begleitet wurde,
kam Pfingsten 836 in Paderborn an.
Eine Legende erzählt, dass ein Pfau der Übertragung voran geflogen ist.
Immer wenn die Pilger Halt einlegten ruhte auch der Pfau.
Bei Aufbruch erhob er sich wieder.
Am Ziel angekommen setzte er sich auf die Spitze des Paderborner Domes.
Nach Einzug der Reliquien in die Kirche, fiel der Pfau tot zu Boden. Seine Mission war erfüllt.

Heute wird der goldene Schrein mit den Reliquien des Heiligen begleitet vom einem Pfauenwedel.
Zwischen den Bistümern Le Mans und Paderborn besteht seit Jahrhunderten eine Freundschaft und Städtepartnerschaft.

Jedes Jahr-Ende Juli- wird hier in meiner Heimatstadt Paderborn- das Libori Fest gefeiert. Eines der ältesten und größten Volksfeste in Deutschland.
Auftakt des Festes ist die feierliche Erhebung der Reliquien im Paderborner Dom.
Bei der Erhebung der Reliquien erklingt seit 1836 der Liboritusch.
Zur Verehrung werden die Reliquien während der Festwoche im Liborischrein im Altarbereich des Domes aufgestellt. Das Jahr über werden die Reliquien in einem kleinen Schrein aus Ebenholz in der Krypta des Domes aufbewahrt.
Der große Schrein ist dann wieder im Diözesanmuseum ausgestellt.

Karussells und buntes Kirmes Treiben bestimmen das Bild der Paderborner Innenstadt.
Stadt und Kirche feiern den hl. Liborius als ihren Schutzpatron.
Eine Mischung aus Kirche, Kirmes und Kultur.
Wir Paderborner nennen die Libori Woche die „fünfte Jahreszeit“. Den Abschluss bildet jedes Jahr ein prächtiges Feuerwerk nach Sonnenuntergang.

Ein Fest bei dem historischer Flair spürbar wird – ein Fest des Glaubens mit langer Tradition.

Unseren Glauben feiern – wir Christen dürfen und sollen das!
Wenn wir einen Gottesdienst besuchen, ist das ein Fest unseres Glaubens. Wir feiern in Gemeinschaft – bekennen unseren Glauben und lassen andere teilhaben am Glück des Glaubens.


Eine wichtige Botschaft von Papst Johannes Paul II. „Macht euren Glauben öffentlich“jeder für sich und alle gemeinsam. Nur so kann man sehen, dass auch andere glauben.

So ist das auch jetzt hier in Paderborn, während des Libori Festes.
Miteinander wird gefeiert, Gottes Wort wird gehört, Begegnung findet statt, Glauben
und Freude werden geteilt - ganz öffentlich.

Glauben ist gemeinsam feiern, singen, beten, hören, sehen, / unter Gottes Segen leben und auf neuen Wegen gehen.
Wenn wir glauben und vertrauen, weicht der Zweifel Macht, / alle Ängste sind besiegt, Licht in dunkler Nacht.Wenn wir lieben und verzeihen, Hände sich berühren, / wird der Geist der Einigkeit uns zusammenführen.

Wenn wir hoffen, weitergehen, einig, Hand in Hand, / Glaube unser Herz erfüllt, in die Welt gesandt.

Glauben ist gemeinsam feiern, singen, beten, hören, sehen, / unter Gottes Segen leben und auf neuen Wegen gehen.

Feiern wir gemeinsam unseren Glauben!

Liebe Grüße zum Beginn dieser Woche

Stefanie

Heute am 6. August feiert die kath. Kirche das Fest Verklärung des Herrn.
Ein in den Evangelien beschriebenes Ereignis auf dem Berg Tabor.

In jener Zeit
2nahm Jesus Petrus, Jakobus und Johannes beiseite und führte sie auf einen hohen Berg, aber nur sie allein. Und er wurde vor ihren Augen verwandelt;
3seine Kleider wurden strahlend weiß, so weiß, wie sie auf Erden kein Bleicher machen kann.
4Da erschien vor ihren Augen Elija und mit ihm Mose, und sie redeten mit Jesus.
5Petrus sagte zu Jesus: Rabbi, es ist gut, dass wir hier sind. Wir wollen drei Hütten bauen, eine für dich, eine für Mose und eine für Elija.
6Er wusste nämlich nicht, was er sagen sollte; denn sie waren vor Furcht ganz benommen.
7Da kam eine Wolke und warf ihren Schatten auf sie, und aus der Wolke rief eine Stimme: Das ist mein geliebter Sohn, auf ihn sollt ihr hören.
8Als sie dann um sich blickten, sahen sie auf einmal niemand mehr bei sich außer Jesus.
9Während sie den Berg hinabstiegen, verbot er ihnen, irgendjemand zu erzählen, was sie gesehen hatten, bis der Menschensohn von den Toten auferstanden sei.
10Dieses Wort beschäftigte sie, und sie fragten einander, was das sei: von den Toten auferstehen. Mk 9,2-10

Verklärung – umgangssprachlich ein Begriff, etwas schöner und besser erscheinen zu lassen. „Vieles verklärt sich im Nachhinein“, so sagt man.
Es wird dann klar und deutlich was im Dunkeln lag.
Diese Erfahrung machten auch die Jünger. Sie sehen klar, werden zu Augenzeugen, staunend und zunächst schweigend, bis sie verstehen welch großes Geheimnis ihnen offenbart wurde. Das Evangelium schreibt von der Verwandlung Jesu – eine Voraussnahme dessen, was sich bei Seiner Auferstehung und Himmelfahrt ereignen wird.
Jesu Gesicht leuchtet wie die Sonne, seine Kleider werden blenden weiß wie das Licht. Die Jünger sind überwältigt. Sie hören die Stimme aus der Wolke sprechen:
“Das ist mein geliebter Sohn, auf ihn sollt ihr hören“. Mk 9,7

So lautet die bezeugte Tatsache die auch uns offenbart wird.
Gott spricht uns an – es geschieht ein unfassbares Ereignis das uns Seine Macht und Herrlichkeit vor Augen halten will. Sie übersteigt unsere Vorstellungskraft.
In einem kurzen Augenblich ist alles deutlich sichtbar-klar.
Die ganze Existenz Jesu verdichtet sich.
Gott ist in seiner Größe unbegreiflich. In der Verklärung Jesu leuchtet etwas von dem auf, wie strahlend, wie unsagbar schön das ewige Leben bei und mit ihm sein wird.
Hier auf Erden sind wir unterwegs. Am Ende unseres Weges ist uns ein Leben in göttlichem Glanz verheißen. Ein Leben das bleibt – ewig.
Mitten in unser irdisches Leben mit all seinen Höhen und Tiefen richtet uns das Evangelium auf den Himmel aus.

Es offenbart uns ein Stück vom Himmel – baut eine Brücke zwischen Irdischem und Himmlischen.
Beides gehört zusammen und Jesus nimmt uns mit hinein, wie auch seine Jünger.

Somit ist das Fest Verklärung des Herrn also eine Ermutigung für uns.
Hören wir auf Seine Stimme und richten wir unseren Blick gen Himmel.

Machen wir es wie es das österliche Lied kundtut:

„schauen wir auf zu Jesus Christ,
zu ihm der unsre Hoffnung ist.
Wir sind die Glieder, er das Haupt;
erlöst ist wer an Christus glaubt.“
GL 329,4.Str.

Eine ganz gute Woche

Stefanie

Während sich die Mäuse abplagen und Vorräte für den Winter sammeln, sitzt die kleine Maus Frederick gemütlich in der Sonne. Die Mäuse fordern ihn auf mitzuhelfen, denn in ihren Augen sitzt Frederick scheinbar faul herum.

Doch das ist nicht so. Frederick sammelt Vorräte anderer Qualität: Sonnenstrahlen, Worte und Farben. Der Winter ist lang und kalt. Die gesammelten Vorräte sind recht schnell aufgebraucht. Aber was nun? Die Mäuse erinnern sich an Frederick.
Sie bitten ihn um Hilfe – und sind gespannt auf seine gesammelten Vorräte.
Frederick erzählt ihnen von der Sonne und den Farben des Sommers. Dabei wird es den frierenden Mäusen angenehm warm. Sie spüren die Sonnenstrahlen und sehen die Vielfalt der Farben die der Sommer mit sich gebracht hat. Das tut gut und lässt den kalten Winter gut überstehen.

Die Geschichte von Frederick hat Leo Lionni für Kinder erzählt, aber sie wird wohl von Erwachsenen besonders gut verstanden: Diese Geschichte von der Kraft der Bilder, den wärmenden Farben und den heilenden Worten.

Wohlbefinden hängt nicht nur von materiellen Dingen ab.
Wir brauchen auch ideelle Werte.-
Wir brauchen Sonnenstrahlen und Farben. Wir brauchen Geborgenheit, Liebe und das Gefühl von Wertschätzung. Wir brauchen Herausforderung, Ideen und Kreativität damit Selbstentfaltung möglich wird. Wir brauchen Gedankenaustausch und gute Worte, die Mut machen.

Die kleinen Mäuse schließen ihre Augen und hören gespannt auf die Worte von Frederick. Ihre Augen hören Gegenwart und ihr inneres Auge sieht in diesem Augenblick, was sie hören. Bilder und Worte helfen.

Stellen wir uns unser Leben einmal in Farbe vor. Eine Farbe, die für jeden von uns zur persönlichen Lebensfarbe werden kann. Da sind viele Nuancen möglich. Jede Farbe wird eine ganz persönliche Bedeutung haben.
Was die Helligkeit oder Dunkelfärbung des Farbtons ausdrückt, hängt ganz von der persönlichen Geschichte, Erfahrungen und Erinnerungen ab – hängt ab vom Hier und Jetzt.

Gerade an kalten und trüben Tagen unseres Lebens kann es helfen, an die vielen Farben des Sommers zu denken. Der Sommer mit der Kraft der Sonne, wirkt wärmend und erhellend und wir können von den gesammelten Vorräten zehren mit der Kraft unserer Gedanken.
Die Natur schenkt uns wunderschöne Bilder – die blühenden Blumen – den wolkenfreien strahlend blauen Himmel. Schauen wir hin! Dann entdecken wir ideelle Werte die über materielle Werte hinausgehen. Wir brauchen diese Werte und wir können sie speichern und sammeln, so wie es Frederick gemacht hat.

Sonnenstrahlen die wir in uns aufnehmen können – Wärme anderer Menschen, die uns umgeben – Farben mit denen wir täglich erfreut werden – Ereignisse, die unserem Leben seine bunte Vielfalt verleihen.

Farben verwandeln uns – unsere Seele – unseren Blick auf Begegnungen – verwandeln unsere Welt.

Nutzen wir die Zeit des Lichts und sammeln Farben.
Wer das Licht in sich trägt, der kann auch in dunklen Zeiten davon zehren.

Ich wünsche uns eine sonnige und farbenfrohe Woche – entdecken wir in uns die Sammelleidenschaft.

Stefanie

Ein Fluss wollte durch die Wüste zum Meer.
Aber als er den unermesslichen Sand sah, wurde ihm Angst und er klagte:
Die Wüste wird mich austrocknen und der heiße Atem der Sonne wird mich vernichten oder ich werde zum sinkenden Sumpf.
Da hörte er eine Stimme, die sagte:“Vertraue dich der Wüste an.

Aber der Fluss entgegnete:“Bin ich dann noch ich selbst? Verliere ich meine Identität?“
Die Stimme aber antwortete:“Auf keinen Fall kannst du bleiben, was du bist.“
So vertraute sich der Fluss der Wüste an.

Wolken sogen ihn auf und trugen ihn über die heißen Sandflächen.
Als Regen wurde er am anderen Ende der Wüste wieder abgesetzt.
Und aus den Wolken floss ein Fluss, schöner und frischer als zuvor.
Und der Fluss freute sich und sagte:“Jetzt bin ich wirklich ich.“

(Überliefert)

Ich habe diese Woche berufsbedingt in Berlin verbracht.
Die Tage waren anstrengend und voller Begegnungen.
Daher heute nur ein kurzer Montagsgedanke.

Ich wünsche uns ganz gute Begegnungen auch in dieser neuen Woche!
Mögen Sie uns helfen das eigene ICH nicht aus den Augen zu verlieren.

Liebe Grüße

Stefanie

„Was du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf morgen.“
Ein guter Rat für den Alltag, den wir sicher alle kennen. Und?
Wie sieht es mit der Umsetzung aus?
Also ich beherzige ihn nicht immer. Manch unerledigte Aufgabe bleibt am Tagesende übrig und ich bin noch lange nicht fertig mit all dem was zu besorgen war.

Multitasking
– ein Schlagwort das immer wieder verwendet wird um die Vielfalt der Aufgaben die zu bewältigen sind zu beschreiben.
In der kommenden Woche gehen hier in NRW die Ferien zu Ende. Alltag kehrt ein.
Dann beginnt der Spagat zwischen Aufgaben, Anforderungen und Termine und es wird schwieriger die Balance zu halten.
Wie soll ich nur alles bewältigen, was der Alltag mit sich bringt?

Unglaublich auch, wie schnell heute alles gehen muss. Nichts darf mehr zu lange dauern.
Wir erleben wie alles zusammen passen muss. Effizienz, Tempo, Wettbewerb und Leistung. Multitasking wird zum Maß aller Dinge.
Wir wollen ja auch mithalten – unser Leben, unser Tun fordert volle Konzentration und da duldet alles eben keinen Aufschub.
Wenn nicht jetzt, dann nie? So dürfte ein Tag eigentlich gerne mehr als 24 Stunden haben.
Aber wäre das tatsächlich die Lösung? Wohl eher nicht!

Unser Leben soll doch erfüllt sein – soll ausgefüllt sein. Es soll keine Langeweile aufkommen.
Wir wollen etwas erleben und auch gefordert werden.
Jesus sagte einmal:„ Ich bin gekommen, damit sie das Leben haben und es in Fülle haben.“ Joh. 10,10

Bedenkenswert und doch genau das was wir Menschen auch wollen. Leben in Fülle!
Jesus wünscht uns Lebensfülle – wir dürfen das Leben auskosten.

„Ich bin gekommen, damit Du das Leben hast und es in Fülle hast!“, sagt Jesus zu jedem einzelnen von uns. Dann liegen wir also ganz auf der Linie von Jesus.
Er spricht uns an – er meint uns – die Menschen die zu ihm gehören.
Er gibt uns seine Zusage zu einem gelingenden Leben im Hier und Jetzt.
Hier und jetzt die Fülle des Lebens erleben.

Jetzt in der Gegenwart bietet Jesus uns eine Lebensfülle an. Er verdeutlicht es weiter, macht es für die damalige Zeit anschaulich im dem Sinnbild der Tür zum Schafstall, das heißt zur Gemeinschaft aller, die an ihn glauben. Eine Tür garantiert einen Bereich der Sicherheit und Geborgenheit. Hinein- und Hinausgehen ist möglich – in das Leben oder an den Ort der Hektik für einen Augenblick zu entkommen.

Wir dürfen das Leben das uns geschenkt ist in Fülle genießen.


Wir dürfen erkennen, dass Leben in Fülle mehr ist
…als materieller Reichtum.
…als die Summe erledigter Aufgaben am Tagesende.

Es liegt an uns
…in der Hektik des Alltags durchzuatmen.
…von dem „Vielen“ das man tun könnte manchmal einfach nur das Wichtigste zu tun.
…das Leben in Fülle auszukosten.
…zu leben im Hier und Jetzt.

Bitten wir Gott im Gebet um Kraft, die bevorstehenden Aufgaben zu bewältigen – das Notwendige zu tun.

Und wenn es bei mir mal wieder so richtig wuselig wird, hilft mir, was P. Michael gerne humorvoll mit auf den Weg gab:

„Was du heute kannst besorgen, hat auch Zeit bis morgen.“ J

Probiert es doch einfach auch mal aus … .
Uns allen einen guten Weg durch diese Woche.

Stefanie

Assisi 1181/1182
Als Sohn reicher Kaufleute wurde er geboren. Sein Vater gab ihm den Namen Francesco.
Als Jugendlicher genießt Franz sein Leben. Mit knapp 20 Jahren zieht er in den Krieg
und erkrankt dort während einer Gefangenschaft.
Nach seiner Freilassung hat er den Wunsch seinen Lebensstil zu verändern.
Franz von Assisi
Sein Leben in Armut ohne Besitz in der Nachfolge Jesu.
Franz ging von zuhause weg und lebte einige Zeit zurückgezogen spartanisch gekleidet.
Während einer Messe im Jahr 1208 vernahm Franziskus in der Kirche San Damiano eine vom Kreuz her zu ihm sprechende Stimme, die ihn aufforderte, in die Welt zu gehen,
allem Besitz zu entsagen und Gutes zu tun.

Mich fasziniert die Lebensform des Heiligen - er ist für mich ein Glaubens - und Lebensvorbild.
Seine Ausstrahlung hat etwas Klares, etwas Leuchtendes. Frei von belastenden Bindungen bewegt er sich unter Menschen, geht auf sie zu. Er ruft dazu auf, das Beste aus sich und dem Leben zu machen. Die Botschaft des Evangeliums nimmt er ernst.
„Brüder lasst uns endlich anfangen, bis jetzt haben wir wenig getan.“
Gegenüber einer Gesellschaft, die auf Macht und Besitz aus ist, bleibt er sich treu und ist unermüdlich dabei das Evangelium zu leben.
Franz von Assisi wird von vielen Menschen heutzutage verehrt.
In Verantwortung füreinander leben, den richtigen Platz in Kirche und Welt finden,
wie kann uns das gelingen?
Da ist uns Franziskus ein Vorbild!
Mit einer Leichtigkeit ruft er uns auf Versöhnung zu stiften, zu einem Leben in Gebet
und festen Glauben.
Am 04. Oktober ist der Gedenktag des Heiligen. Der Heilige aus dem 13.Jahrhundert hat bis heute viele Menschen darin bestärkt, dass der christliche Glaube eine Werthaltung sein kann, die im Alltag trägt und das gesamte Leben positiv prägt.
Seine Anziehungskraft liegt in der Einfachheit und Klarheit, mit der Franziskus über Gott
und Jesus erzählt.
Seine Auffassung von selbst gewählter Armut, die befreit, passt gut in unserer Zeit.
Sie ermutigt dazu, die wesentlichen Dinge im Blick zu haben.
Als Gestalt des Glaubens kann er für unser Leben ein Hoffnungszeichen sein.
Er lebte aus einem inneren Reichtum heraus, fühlte sich verantwortlich für die Schöpfung.
Im bekannten Sonnengesang kommt zum Ausdruck
wie sehr Franziskus die Natur verehrte und wertschätzte.
Franziskus hat besonders in schwierigen Zeiten gebetet.

„Höchster, glorreicher Gott. Erleuchte die Finsternis meines Herzens
und schenke mir rechten Glauben,
gefestigte Hoffnung, vollendete Liebe
und tiefgründige Demut.
Gib mir das rechte Empfinden und Erkennen, damit ich deinen Auftrag erfülle,
den du mir in Wahrheit gegeben hast.“

Wir können von Franziskus lernen …
… anzufangen
… offen zu sein für Veränderung
… Gott mit in unseren Alltag zu nehmen
… den eigenen Weg zu gehen
… sich selbst treu zu bleiben
… der Sehnsucht zu folgen
… die Schöpfung zu bewahren.

Was keiner wagt, das sollt ihr wagen.
Was keiner sagt, das sagt heraus.
Was keiner denkt, das wagt zu denken.
Was keiner anfängt, das führt aus.

Wenn keiner ja sagt, sollt ihr’s sagen.
Wenn keiner nein sagt, sagt doch nein.
Wenn alle zweifeln, wagt zu glauben
Wenn alle mittun, steht allein.

Wo alle loben, habt Bedenken.
Wo alle spotten, spottet nicht.
Wo alle geizen, wagt zu schenken.
Wo alles dunkel ist, macht Licht. Text: Lothar Zenetti

Mit franziskanischem Gruß – Pax et bonum

Stefanie